„Schon bei dem vor Spielfreude und Energie strotzenden Eröffnungsstück „Krieger“, das mit einem nachdenklich machenden Text glänzt, wird deutlich, dass Deep Green Sunset zwar direkt wiederzuerkennen ist, sprich nach wie vor ihr ureigenes Ding, also eine Mixtur aus Rap-Metal und Alternative-Rock durchzieht, aber dennoch eine Weiterentwicklung unüberhörbar ist. Die immens groovende Rhythmusabteilung wird von energetischen Gitarrenläufen unterstützt und ein direkt in den Hippocampus des Hörers vordringender Refrain tut sein Übriges. Auf kompletter Albumlänge ergänzen sich Köhler und Glöckner vorbildlich, singen mal hochemotional, mal kraftvoll und auch bei den Texten hat die Gruppe gute Arbeit geleistet.
Es ist also lohnend, sich diese intensiv zu Gemüte zu führen. Ein gutes Beispiel ist das packende „Freiheit“ inklusive hymnischer Melodie. „Full“, eine Neuaufnahme vom Debüt „Adrenalin“ (2001) hingegen offenbart Querverweise zu Rage Against the Machine. Ähnlich gestrickt kommt der Albumhöhepunkt und Genre-Wechselbalg „Core“ daher und setzt sich unwillkürlich im Gehörgang fest.
Grundsätzlich hat sich die Gewichtung von deutschen zu englischen Texten im Vergleich zu den Vorgängeralben aber verändert. „Wir schreiben so, wie es uns inspiriert. Von Beginn der Bandgeschichte an sind wir zwischen deutschen und englischen Lyrics gesprungen. Das war nie eine bewusste Entscheidung. Ein Vermarktungskalkül hatte und hat das aber nicht. Die Überlegung, ob sich etwas besser oder schlechter verkaufen lässt, hat tatsächlich nie eine Rolle gespielt“, entgegnet Glöckner dieser Zeitung. Das Werk wurde von Aljoscha Sieg in den international renommierten Pitchback Studios (Electric Callboy, Any Given Day) exzellent gemischt und kann in jeglicher Hinsicht mit der deutschen Alternative- und Crossover-Konkurrenz mithalten. Somit wird „Chaos“ den Fans wohl ein feistes Grinsen ins Gesicht meißeln und mutmaßlich für zahlreiche neue Anhänger sorgen.“ (Die Rheinpfalz, 02/2026)
„Viel Schärfe hatten auch die Hauptakteure des Abends, „Deep Green Sunset“ (DGS). Die Musiker um das Sänger-Duo Dennis Köhler und Michael Glöckner blicken auf 20 Jahre Bandgeschichte zurück. 1998 in Pirmasens gegründet und 2001 das Debüt-Album „Adrenalin“ veröffentlicht, feierten sie 2003 einen ihrer ersten Auftritte im Irish House. 2004 verließ Michael Glöckner die Band um nun 14 Jahre später, wieder mit den „alten“ Kameraden die Live-Bühnen zu rocken. Und das klappte hervorragend.
Alternative im Geist, Metal im Blut und Hip Hop in der Seele, vereinen die Musiker alles zu einem prächtigen Crossover. Pur, kraftvoll, authentisch und leidenschaftlich, „mit Tradition in der Seele und Gegenwart im Songwriting“, wechselten die „Rock-Rapper“ mühelos zwischen emotionalen Melodien, druckvollen „Shouts“ und reißendem Zwei-Mann-Rap. Dass das selbst ernannte „Powersextett“ dabei eine durchschlagende Spielfreude besitzt, ist ihnen anzusehen und anzuhören. Mit deutschen und englischen Texten ging es durch alte und neue Songs wie „Waiting“, „Days of Fire“ oder „Alles was bleibt“. Die Musiker setzen sich keine stilistischen Grenzen, gehen intelligent ans Werk, halten sich nicht mit zu viel Effekthascherei auf und pochen mit ihrer Musik auf absolute Kompromisslosigkeit. Das stimmt optimistisch auf das kommende vierte Band-Album, knapp zehn Jahre nach ihrer „Nova“ LP.“ (Die Rheinpfalz, 03/2018)
„Höhepunkt war sicher die Hymne ,Here We Are‘, ein Hit, der sich vor Genre-Größen wie ,Alter Bridge‘ oder ,Nickelback‘ nicht verstecken muss. […] Die Mischung aus deutschen und englischen Texten wirkt bei dieser Truppe absolut natürlich. […] Fazit: Spielerisch überzeugend, hochprofessionell auftretend, sowie Spielfreude und Enthusiasmus ausstrahlend bescherte ,DGS‘ den begeisterten Fans einen kurzweiligen Abend.“ (Die Rheinpfalz, 02/2016)
„Kaum eine andere Band dieses Genres traut sich ihrer Wut auch auf deutsch freien Lauf zu lassen. […] Das ist schon ziemlich großes Kino, […] Fazit: Die deutsche Pfälzer Hoffnung in Sachen Alternative/Crossover.“ (Metalglory, 04/2009)
„[…], dass es mich nicht wundern würde, wenn der Bandname Deep Green Sunset demnächst auch auf den Ankündigungen für die ganz großen, nicht unbedingt ,schwermetallisch‘ dominierten Festivals in Mitteleuropa zu finden wäre.“ (Powermetal, 04/2009)
„[…] mit dem Opener ,Here We Are‘ und dem anschließenden ,Alles was bleibt‘ zünden die Jungs auch gleich zwei ordentliche Raketen.“ (Rocking Boy, 04/2009)
„Eingängige Riffs und Hooklines, garniert mit druckvoller Arbeit an den Drums sorgen dafür, dass Deep Green Sunset, den Vergleich mit anderen Größen in diesem Genre nicht scheuen müssen.“ (Rocktimes, 04/2009)
„Sänger Dennis Köhler verausgabt sich auf den elf Tracks vorbildlich. […] Am besten lassen sich die Fähigkeiten der Musiker an Songs wie dem kraftvollen Opener ,Here We Are‘ und dem gelungenen ,Make a Stand‘ nachvollziehen.“ (Burn Your Ears, 03/2009)
„Deep Green Sunset Nummer 1 in der Pfalz“ (Pirmasenser Zeitung, 05/2003)
„Etwas vergleichbar Gutes ist seit ,Such a Surge‘ nicht dagewesen.“ (Feedback, 06/2001)
„Songs wie ,Days of Fire‘, ,Ready to Rock‘ oder ,Here We Are‘ leben von der starken Gitarrenarbeit des Duos Christoph Fröhlich und Sven Laubersheimer, das […] etliche starke Riffs und Soli von der Leine ließ, die vielen Songs Spannung und Intensität verlieh.“ (Die Rheinpfalz, 12/2012)
„Mit ,Affentheater‘ und ,Ikarus‘ hatte ,DGS‘ auch zwei brandneue, sehr gute Songs mitgebracht. Spiel, Satz und Sieg für ,DGS‘!“ (Die Rheinpfalz, 12/2015)
„Derart intensiv hat sich das alternativ-groovende Material mit seinen markanten Gesangs- und Gitarrenharmonien, mit seinen emotionalen, tiefen und all der packenden Härte selten angefühlt.“ (Pirmasenser Zeitung, 10/2008)
„Was folgte, war ein durch und durch energiegeladenes, schweißtreibendes Konzert voller Wucht und einem Groove, vor dem keiner entkommen konnte.“ (Die Rheinpfalz, 05/2005)
„DGS stellt im Pirmasenser Quasimoto 600 begeisterten Fans ihre erste CD vor“ (Die Rheinpfalz, 04/2001)